Weiterbildung
Die Landesärztekammer warnt: „Phantom-Ärzte“ treiben weiterhin ihr Unwesen
Update
Sie nennen sich zum Beispiel „Privatärzte per Telemedizin“, heißen mal „Samuel Zubair“ oder „T.Muller“ und stellen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (AU) aus. Und sie haben eines gemeinsam: Die „Phantom-Ärzte“ sind nicht Mitglieder der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz.
Folgende Namen sind uns und anderen deutschen Ärztekammer in diesem Zusammenhang bekannt geworden: Ahmad Abdullah, Hina Alper, (Dr. med.) Haresh Kumar, T.Muller, Dr. Muneer, Masroor Umar und Samuel Zubair. Sie alle sind hier wie dort nicht registriert.
Diese erneute Feststellung ist wichtig, da uns zuletzt erneut Anfragen von Arbeitgebern erreicht haben. Ihnen erscheinen die ausgestellten „Krankschreibungen“, wie sie im Volksmund heißen, merkwürdig – sie vermuten eine Fälschung.
Die Atteste stammen, unseren Erkenntnissen nach, von Onlineplattformen.
Wir empfehlen Arbeitgebern, denen eine derartige AU vorliegt, sich anwaltlich beraten zu lassen. Wir selbst können dafür leider keine Rechtsberatung anbieten.
Arbeitnehmern empfehlen wir: Verlassen Sie Internetseiten, auf denen Ihnen eine AU lediglich aufgrund eines Webformulars angeboten wird! Eine solche Krankschreibung ist rechtlich nicht zulässig und kann arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Sollten Sie konkrete Hinweise auf den Tätigkeitsort der besagten angeblichen Mediziner haben, können Sie uns gerne eine E-Mail an presse@laek-rlp.de schreiben.
Meldung von Februar 2025
Warnung: Unbekannter Arzt auf Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen
Aufgrund zahlreicher Anfragen weisen wir darauf hin, dass der Arzt „T. Muller- Privatarzt per Telemedizin“ nicht als Mitglied der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz geführt wird.
Eine Praxisadresse ist auf den entsprechenden Bescheinigungen nicht aufgeführt. Unter der angebenden Telefonnummer – deren Vorwahl Rheinland-Pfalz zugeordnet ist- besteht keine Erreichbarkeit.
Nach unseren derzeitigen Erkenntnissen stammten diese Atteste von der Plattform www.medicare-au.de. Die Domain ist aktuell nicht mehr erreichbar. Nach unseren Erkenntnissen haben betroffene Unternehmen in Einzelfällen Strafanzeige gestellt.
Wir können Ihnen diesbezüglich keine Rechtsberatung anbieten. Bitten wenden Sie sich dafür ggf. an Ihre Arbeitgeberverbände, sonstige Stellen oder nehmen Sie anwaltliche Beratung in Anspruch.
Sollten Sie als Arbeitgeber konkrete Hinweise auf den Tätigkeitsort des Arztes erhalten haben, bitten wir um entsprechende Mitteilung an presse@laek-rlp.de.
Ärztekammer-Wahl am 23. September 2026
Sie haben die Wahl: Am 23. September 2026 werden die Vertreterversammlungen der rheinland-pfälzischen Ärztekammern gewählt.
Alle fünf Jahre sind alle Ärztinnen und Ärzte im Land aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Ein Votum auf einem Wahlzettel gilt der Vertreterversammlung der jeweiligen Bezirksärztekammer: Koblenz, Pfalz, Rheinhessen oder Trier. Auf dem anderen Zettel wird das höchste Gremium der Ärzteschaft des Landes gewählt: die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz. Die 80 Sitze des zweimal jährlich tagenden Parlaments verteilen sich anteilig nach den Mitgliederzahlen der Bezirksärztekammern auf die vier Regionen.
Nähere Informationen zur Wahl finden Sie alsbald auf unserer Homepage.
Evaluation der ärztlichen Weiterbildung abgeschlossen
Die erstmals in dieser Form durchgeführte Evaluation der ärztlichen Weiterbildung ist abgeschlossen. Die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz verzeichnet eine sehr gute Beteiligung. Wir danken allen Teilnehmenden herzlich für die rege Beteiligung.
Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt derzeit. Über die gewonnenen Erkenntnisse und die weiteren Schritte werden wir zeitnah informieren.
Berufseinstieg
Das neue Ärzteblatt ist da
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Studium, Praktisches Jahr und Weiterbildungszeit: Medizinerinnen und Mediziner durchlaufen auf ihrem Berufsweg verschiedene Phasen mit speziellen Anforderungen. Wie die Gefühlslage junger Ärztinnen und Ärzte ist, was nach Approbation und vor erstem Arbeitsvertrag zu beachten ist und wie sich Kliniken um das Thema Work-Life-Balance kümmern. [weiterlesen]
Diabetes:Versorgung und medizinischer Fortschritt
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Weltweit steigt die Zahl der Diabetes-Erkrankungen. Es besteht der Bedarf an interdisziplinärer Behandlung. Der medizinische Fortschritt bietet hervorragende Therapiemöglichkeiten. Doch Nachwuchssorgen prägen den Blick in die Zukunft.
Wie kann gute Versorgung weiterhin gelingen?
