Coronavirus

Zur Entwicklung

Seit dem 27. Januar 2020 ist die Lungenerkrankung COVID-19 in Deutschland präsent.
Bei dem Erreger handelt es sich um ein sogenanntes Beta-Corona- Virus, das mit den Auslösern von SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome) und MERS (Middle East Respiratory Syndrome) verwandt ist.
Die WHO deklarierte am 30. Januar 2020 eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite. Auch das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung bis heute als hoch bzw. für Risikogruppen als sehr hoch ein.

Tagesaktuelle Fallzahlen finden Sie auf der Homepage des Robert Koch-Instituts.

Notfallmechanismus soll Infektionsherde eindämmen

Um weiterhin die Ausbreitung von COVID-19 weiterhin einzudämmen gelten weiterhin die bestehenden Verhaltensregeln. Hierzu zählen u.a. die Abstandregeln und Hygienemaßnahmen.
"Wenn regionale Infektionsherde auftreten, muss man direkt besondere Maßnahmen wieder einsetzen können", erklärte Kanzlerin Merkel in Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin.
Die Länder sollen nach aktueller Beschlussfassung sicherstellen, dass regional auftretende Infektionsherde durch das Umsetzen von konsequenten Beschränkungskonzepten eingedämmt werden. Zum Einsatz kommen sollen die Beschränkungskonzepte, wenn in Landkreisen oder kreisfreien Städten mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auftreten.

COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner - Dashboard des RKI

Interaktive Karten und Dashboards

Links und Downloads

Hygienetipps

Grundsätzlich tragen einfache Hygienemaßnahmen im Alltag dazu bei, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen. Präventiv kommen eine Reihe von Hygienemaßnahmen wie Händehygiene, Nies- und Hustenetikette sowie Abstandhalten zu Erkrankten in Betracht.

Wichtige Telefonnummer

Hotline "Fieberambulanz":
0800 99 00 400
(24-stündige Erreichbarkeit)
Bei Krankheitssymptomen wie Husten, Fieber oder Atemnot sollten Sie sich zunächst telefonisch melden.

Bundesweiter Patientenservice:
116 117
(24-stündige Erreichbarkeit)

Info-Hotline für Rheinland-Pfalz:
0800 575 81 00
(Mo - Fr 8:00 - 18:00 Uhr
Sa & So 10:00 - 15:00 Uhr)

Ihre Ansprechpartnerin

Ines Engelmohr
Fon 06131 28822-25
Fax 06131 28822-8625
Mail engelmohr(at)laek-rlp.de

Ausnahmeregelungen zu

Aktualisierung der Kenntnisse und der Fachkunde im Strahlenschutz

Aufgrund der aktuellen Lage gilt laut dem Referat Strahlenschutz des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Folgendes:

1. Im Zeitraum 01.03. bis 30.06.2020 ablaufende Aktualisierungsfristen gelten ohne weitere Prüfung als eingehalten, wenn die Kursteilnahme danach zum nächstmöglichen (beim Kursveranstalter verfügbaren) Termin erfolgt.

2. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Kurs vom Veranstalter abgesagt wurde oder ob
der Teilnehmer absagt (eigene Erkrankung, verstärkte Dienstpflicht, Kinderbetreuung, Vermeidung von Ansteckung für systemrelevante Funktionsträger oder aus persönlichem Risikoempfinden o. ä.).
(PDF)

Nachweispflicht für Fortbildung nach § 95d SGB V

Die Frist für den Nachweis der fachlichen Fortbildung wird für Ärzte und Psychotherapeuten aufgrund der Coronavirus-Pandemie um ein Quartal verlängert. Das Bundesministerium für Gesundheit hat einer entsprechenden Anfrage der KBV zugestimmt.
Nähere Informationen erhalten Sie über die Praxisnachrichten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Rechtfertigende Indikation in der Röntgendiagnostik und Fachkunde im Strahlenschutz

Um möglichen Engpässen in der radiologischen Versorgung vorzubeugen und den zu erwartenden Zusatzbedarf an radiologischer Thorax-Diagnostik zu decken, reduziert das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten bis auf Weiteres die Anforderungen für das Stellen der rechtfertigenden Indikation in der Röntgendiagnostik für Ärztinnen und Ärzten, die in Kliniken mit durch die Corona-Krise bedingten Engpässen an fachkundigen Ärzten tätig sind.

Gefordert werden:
Erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs gemäß Fachkunde-Richtlinie.
Praktische Erfahrung über einen Zeitraum, der ca. 50 % der nach der Fachkunde-Richtlinie erforderlichen Sachkundezeit für das jeweilige Anwendungsgebiet entspricht.
Schriftliche Bestätigung des Erwerbs der ausreichenden praktischen Erfahrung durch diejenige Person, in deren Verantwortungsbereich oder unter deren Aufsicht der Arzt die praktische Erfahrung erworben hat (PDF).

Es ist kein Antrag bei der Landesärztekammer erforderlich.

Bewahren Sie die Bestätigung bitte sorgfältig auf, da er nach einer späteren Fortsetzung und dem Abschluss des Fachkundeerwerbs zur Bescheinigung der Fachkunde der Landesärztekammer vorgelegt werden muss.

Weitere detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte den Schreiben des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (PDF).

Ausfall von Weiterbildungszeiten

Für Ärzte, die derzeit ihre Weiterbildung zum Facharzt machen, gelten vorübergehend erweiterte Fehlzeitenregelungen. Ärzte in Weiterbildung bekommen bislang bei zwölf Monaten Weiterbildung jeweils sechs Wochen als Fehlzeit (Krankheit, Schwangerschaft etc.) anerkannt. Für diese Fehlzeitenregelung können nun auch mögliche Quarantänemaßnahmen angerechnet werden. Dies gilt auch für die Weiterbilder. Sollte diese Zeit durch weitere negative Entwicklungen überschritten werden, werden wir uns bemühen, großzügige Lösungen zu finden.

Durchführung von Fachgesprächen

Die Vorsitzenden der Bezirksärztekammern und der Präsident der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz haben sich in am 20.04.2020 darauf geeinigt, dass Facharztgespräche ab Anfang Mai 2020, unter Berücksichtigung der geltenden Hygienevorschriften, wieder in den Bezirksärztekammern durchgeführt werden.

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