Kenntnisse im Strahlenschutz

Nach der Röntgenverordnung ist zu unterscheiden zwischen Personen, die die "erforderlichen Kenntnisse" im Strahlenschutz besitzen müssen und Personen, die die "erforderliche Fachkunde" im Strahlenschutz besitzen müssen.

Erforderliche Kenntnisse im Strahlenschutz müssen besitzen:


Erwerb der erforderlichen Kenntnisse:

OP-Personal, Medizinische Fachangestellte (Arzthelfer) etc. haben speziell dafür ausgerichtete Kurse (Anlage 8 der Richtlinie => mit 90 Stunden - bzw. Anlage 10 mit 20 Stunden) zu besuchen. Entsprechende Kurse werden z.B. von der Akademie => für ärztliche Fortbildung angeboten. Die im Kurs erworbenen Kenntnisse müssen unter Zusendung der Kursbescheinigung und entsprechender Antragstellung durch die für den Ort Ihrer Tätigkeit zuständige Bezirksärztekammer mit einer Kenntnisbescheinigung bestätigt werden. Auch die Kenntnisbescheiniugng unterliegt der Aktualisierungspflicht.

Ärzte erwerben auf der Grundlage des im Studium erworbenen Wissens über die medizinische Strahlenanwendung die erforderlichen Kenntnisse im Strahlenschutz durch einen Kurs nach Anlage 7.1 der Richtlinie ("Kurse zum Erwerb der erforderlichen Kenntnisse im Strahlenschutz für Ärzte" - 8 Stunden). Es wird davon ausgegangen, dass Ärzte in der Folge eine Fachkunde im Strahlenschutz erwerben, so dass für diese Personengruppe (anders als für die vorgenannte) eine Kenntnisbescheinigung nicht ausgestellt wird.
- siehe auch Teleradiologie


© 2004 - 2017  Landesärztekammer Rheinland-Pfalz  Stand: 25.10.2017